Biometrie
Das Wort Biometrie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus dem Wort bios (für „Leben“) und metron (für „Messen“) zusammen. Sinngemäß ist Biometrie „die Lehre von der Messung am Lebewesen“. Wird von biometrischer Erkennung gesprochen, so bedeutet dies, dass individuelle und einzigartige, biologische Merkmale eines Menschen, mit zuvor in einem Enrollment Vorgang erfassten und gespeicherten Merkmalen verglichen werden.
Einsatzgebiete
Die Biometrie und speziell auch die Technologie der BioAccess Sensoren bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und ist in den verschiedensten Bereichen anzutreffen:
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| Zutrittskontrolle | Anwesenheitskontrolle und Zeiterfassung | Grenzkontrolle |
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| Regierungsumfeld (z.B. ePass) |
Forensik | Gesundheit |
Fingerabdruckerkennung
Der Einsatz von biometrischen Systemen, basierend auf Fingerabdruckerkennung stellt hinsichtlich Sicherheit und Kosten die attraktivste Möglichkeit der Nutzung von Biometrie dar. Dabei profitiert die Fingerabdruckerkennung von den Vorteilen der Biometrie:
- der Fingerabdruck kann nicht verloren gehen
- der Fingerabdruck ist ein einzigartiges und individuelles Merkmal
- anders als bei der Verwendung eines Passworts ist ein Vergessen oder Weitergeben unmöglich
- eine erfolgreiche Authentifikation mittels Fingerabdruck garantiert die Anwesenheit der jeweilgen Person
Bevor eine Identifikation oder Verifikation mittels einem Fingerabdrucks erfolgen kann, muss der Finger in einem erstmaligen Vorgang erfasst werden. Hier wird vom Enrollment gesprochen. Anschließend kann mit Hilfe des Fingerabdrucks eine Person identifiziert werden. Mittels Verifikation kann geprüft werden, ob die Person tatsächlich die Person ist, die sie vorgibt zu sein.
Herausforderungen in der Biometrie
Biometrie ist so vielfältig wie der Mensch selbst und so verwundert es nicht, dass es Menschen gibt, deren biometrische Merkmale für den Einsatz in technischen Systemen ungeeignet sind. Die Sensortechnologie von BioAccess nimmt sich aber gerade dieser Herausforderung an. So wurde bei der Entwicklung der berührungslosen Sensoren besonders auf Problemgruppen geachtet:
- Kinder: Kleine und schmale Finger besitzen nur sehr feine und enge Fingerabdrucklinien
- ältere Menschen: Die Fingerabdrücke sind meist abgenutzt und weisen zahlreiche Risse und Schnitte auf
- Menschen mit schwierigen Fingerkonditionen (starke Schnitte/Risse, abgenützte Finger, usw.)
- Fingerabdrücke in verschiedenen Zuständen (kalt, nass, usw.)
- verschiedene Kulturen und Ethnie





